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Heimat- und Volkstrachtenverein Pöttmes
Heimat- und Volkstrachtenverein Pöttmes

Vereinssatzung

Heimat- und Volkstrachtenverein Pöttmes e.V.

 

 

 

1. Name und Zweck des Vereins

 

Der Verein führt den Namen „Heimat- und Volkstrachtenverein Pöttmes e.V.“, gegründet 1923. Der Verein hat seinen Sitz in Pöttmes. Der Trachtenverein Pöttmes ist Mitglied des Donaugau-Trachtenverbandes e.V. mit Sitz in Ingolstadt.

 

 

 

2. Zweck und Aufgaben

 

Der Heimat- und Volkstrachtenverein Pöttmes e.V. hat den Zweck

 

a.) die bayerischen und bodenständigen Trachten zu erhalten und zu pflegen sowie deren Verbreitung maßgeblich zu fördern;

 

b.) die natürlichen und geschichtlichen Eigenarten des bayerischen Volkes sowie in seinen guten Sitten, in seinem Brauchtum in Mundart, Lied, Musik und Tanz zu pflegen und zu erhalten.

 

c.) Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

 

d.) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Der Heimat- und Volkstrachtenverein Pöttmes e.V. erfüllt seinen Zweck

 

a.) durch die Erhaltung und Förderung der Heimat- und Gautreffen sowie aller brauchtumsgebundenen Kulturveranstaltungen;

 

b.) die Vermittlung von heimatkundlicher Beratung in Tracht, Brauchtum, Lied und Tanz;

 

c.) die Förderung der Jugend im Sinne der Jugendordnung.

 

 

 

3. Beginn und Ende der Mitgliedschaft

 

a.) Der Heimat- und Volkstrachtenverein Pöttmes e.V. ist grundsätzlich frei in seiner Entscheidung darüber, wen er als Mitglied aufnehmen will.

 

b.) Über den mündlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit.

 

c.) Eine Aufnahmepflicht von Seiten des Vereins besteht nicht.

 

d.) Aktives Mitglied kann jeder Bua und jedes Deandl vom 17. Lebensjahr an werden.

 

e.) Passives Mitglied kann jede Person werden, die Interesse für den Verein zeigt.

 

f.) Die Mitgliedschaft ist grundsätzlich nicht übertragbar und nicht vererblich.

 

g.) Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können durch den Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben das Recht der ordentlichen Mitglieder. Ehrenmitglieder werden nur vom Vereinsausschuss der Mitgliederversammlung vorgeschlagen.

 

Die Mitgliedschaft endet

 

a.) durch Tod;

 

b.) durch Austritt;

 

c.) durch Ausschluss.

 

Der Austritt aus dem Verein ist wirksam nach Abgabe einer mündlichen oder schriftlichen Erklärung.

 

Der Ausschluss aus dem Verein erfolgt:

 

a.) bei groben und wiederholten Verstößen gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins (Entscheidung über den Ausschluss durch den Vereinsausschuss);

 

b.) wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb des Vereinslebens oder sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen (Entscheidung über den Ausschluss durch den Vereinausschuss);

 

c.) wenn das Mitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Bezahlung von drei Jahresbeiträgen im Rückstand ist.

 

Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist grundsätzlich ausgeschlossen.

 

 

 

4. Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

a.) Alle Mitglieder haben das Recht, der Vorstandschaft und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten.

 

b.) Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

 

c.) Sie haben auch das Recht, sich als Kandidaten für Vereinsämter zur Wahl zu stellen.

 

d.) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

e.) Die mit dem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen.

 

f.) Alle aktiven Mitglieder haben das Recht, die Übungsstätten des Vereins unter Beachtung der Hausordnung und sonstiger Anordnungen zu benutzen.

 

g.) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Die Mitglieder sind verpflichtet

 

a.) die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern;

 

b.)das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,

 

c.) den Vereinsbeitrag rechtzeitig zu entrichten.

 

 

 

5. Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind

 

a.) die Vorstandschaft

 

b.) der Vereinsausschuss

 

c.) die Mitgliederversammlung.

 

 

 

6. Die Vorstandschaft

 

Die Vorstandschaft besteht aus

 

a.) dem 1. Vorstand

 

b.) dem 2. Vorstand

 

c.) dem 1. Schriftführer

 

d,) dem 2. Schriftführer

 

e.) dem 1. Kassier

 

f.) dem 2. Kassier

 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. und 2. Vorstand, je mit Alleinvertretungsbefugnis, vertreten.

Im Innenverhältnis ist der 2. Vorstand zur Vertretung nur bei Verhinderung des 1. Vorstandes berechtigt.

Regelung nur im Innenverhältnis.

 

Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein nicht mit mehr als 250,00 DM belasten, ist der 1. Vorstand, bei dessen Verhinderung der 2. Vorstand, selbständig befugt. Bis zu 3.000,00 DM bedarf es der Zustimmung des Vereinsausschusses. Bei einer Belastung von mehr als 3.000,00 DM bedarf es der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

 

Die Vorstandschaft wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie bleibt jedoch so lange im Amt, bis eine neue Vorstandschaft ordnungemäß gewählt ist. Die Wiederwahl der Vorstandschaft ist zulässig.

 

Der Kassier verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Kassiers oder des 1. Vorstandes. Der 2. Kassier nimmt dieselben Aufgaben und Rechte wie der 1. Kassier wahr.

 

Die Vorstandschaft fasst ihre Beschlüsse in Sitzungen, die vom 1. Vorstand bzw. vom 2. Vorstand einberufen werden. Sie trifft zusammen, wenn es das Vereinsinteresse fordert. Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandschaftsmitglieder anwesend sind.

 

Die Vorstandschaft kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist sie verpflichtet, wenn der 10. Teil der stimmberechtigten Mitglieder es schriftlich, unter Angabe eines zwingenden Grundes, verlangt.

 

 

 

7. Der Vereinsausschuss

 

a.) Dem Vereinsausschuss gehören die Vorstandsmitglieder sowie der 1. Vorplattler, der 2. Vorplattler, der 1. Vortänzer, der 2. Vortänzer, der Sachverwalter, der 1. Jugendleiter, der 2. Jugendleiter sowie 2 Revisoren auf die Dauer von drei Jahren an.

 

b.) Der Vereinsausschuss fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom 1. Vorstand bzw. vom 2. Vorstand einberufen werden.

 

c.) Der Vereinsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens acht Ausschussmitglieder anwesend sind.

 

d.) Der Vereinausschuss fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.

 

e.) Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

f.) Beim Ausscheiden eines Ausschussmitgliedes haben die übrigen Ausschussmitglieder das Recht, einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.

 

g.) Die zwei Revisoren haben das Recht, die Vereinskasse jederzeit zu prüfen. Über die Prüfung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten und bei ordnungsgemäßer Führung die Entlastung zu beantragen.

 

 

 

8. Die Mitgliederversammlung

 

a.) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

 

b.) Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist in einer Frühjahrsversammlung und in einer Jahreshauptversammlung abzuhalten.

 

c.) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch die Vorstandschaft und ist 14 Tage vor der Versammlung durch den „Pöttmeser Marktboten“ zu veröffentlichen.

 

d.) Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorstand, bei dessen Verhinderung der 2. Vorstand.

 

e.) Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst.

 

f.) Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

g.) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erscheinenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.

 

h.) Jedes Mitglied kann Anträge stellen.

 

i.) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem vollendeten 17. Lebensjahr.

 

j.) Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung jederzeit als Gäste teilnehmen.

 

k.) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

 

l.) Mitglieder, die nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen, können unter Vorlage einer schriftlichen oder mündlichen Erklärung zu einem Ehrenamt gewählt werden.

 

m.) Die Wahl der Vorstandschaft ist nur schriftlich vorzunehmen durch Ausgabe von Stimmzetteln.

 

n.) Die Wahl der Ausschussmitglieder ist durch Zuruf möglich; bei mehreren Wahlvorschlägen ist wieder schriftlich zu wählen.

 

o.) Bei der Wahl der Vorstands- und Ausschussmitglieder ist bei Stimmengleichheit ein zweiter Wahlgang vorzunehmen.

 

p.) Über die Beschlüsse der Vorstandschaft, des Vereinsausschusses und der Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

 

 

9. Beiträge

 

Die Mitgliederbeiträge sowie außerordentliche Beiträge werden auf Antrag der Vorstandschaft und des Vereinsausschusses von der Mitgliederversammlung festgelegt.

 

 

 

10.Vereinsvermögen

 

Alle Beiträge, Sacheinlagen, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Vereinszweckes verwendet.

 

 

 

11.Satzungsänderung

 

Eine Satzungsänderung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Zustimmung von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

 

 

12.Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins erfolgt nur durch die Mitgliederversammlung. Eine Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es von ¾ der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

 

Eine Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 75 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Das nach der Auflösung des Vereinsverhältnisses verbleibende Aktivvermögen fällt der Marktgemeinde Pöttmes zu mit der Auflage, das Inventar und die Fahnen entschädigungslos an den neu gegründeten Verein zu übergeben.

 

 

 

13.Haftung

 

Der Heimat- und Volkstrachtenverein Pöttmes e.V. haftet in keiner Weise für körperliche und geistige bzw. materielle Schäden seiner Mitglieder.

 

Die Vereinssatzung wurde am 11. April 1981 von der Mitgliederversammlung angenommen.

 

Diese Satzung vom 21. Januar 1993 ist eine Originalabschrift der Ausführung vom 11. April 1981, in der die am 11. Dezember 1982 von der Mitgliederversammlung beschlossenen Änderungen der Paragraphen 2 d und 10 sowie die am 22. Oktober 1989 von der Mitgliederversammlung beschlossene Änderung des Paragraphen 6 berücksichtigt sind.

 

Am 9. April 2000 wurden von der Mitgliederversammlung folgende Änderungen beschlossen: Paragraph 4 d, Paragraph 4 g neu, Paragraph 8 c sowie Paragraph 10.

 

Diese Ausführung ist seit dem 9. April 2000 die gültige Satzung des Heimat- und Volkstrachtenvereins Pöttmes e.V., wodurch alle früheren Satzungen ungültig sind.

 

 

Pöttmes, den 9. April 2000

 

 

 

 

 

Martin Rupprecht

 

Erwin Marxmüller

1. Vorstand

 

1. Schriftführer

 

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